‚Binche, Torchon, Rosaline, Valenciennes, Cantù, Duchesse‘ – viele dieser Begriffe begegnen einer Klöpplerin immer wieder. Aber was ist denn nun genau eine Duchesse? Wie sieht sie aus, wo kommt sie her?
Wie unterscheidet sich eine Duchesse eigentlich von anderen Spitzen, woran erkennt man sie, wenn man sie in der Hand hält? Was für Spitzen gibt es überhaupt?
So viele Fragen! Das Buch versucht, die gängigsten Fragen über Klöppelspitzen zu beantworten. Dabei hat die Autorin stets die ›normale Klöpplerin‹ im Auge, die sich auch mal ein bisschen mit den Hintergründen ihres Hobbys beschäftigen möchte; aber auch Spitzensammler werden sicherlich noch Interessantes finden.
Vorgestellt werden alle klassischen Klöppelspitzen-Typen: Flecht- und Guipure-Spitzen, Bänderspitzen, Netzgrundspitzen und die Klöppelspitzen mit geschnittenen Fäden. Weiterhin werden die volkstümlichen Freihand-Spitzen behandelt sowie einige Beispiele der zeitgenössischen Klöppelkunst. Auch die wichtigsten Nadelspitzen finden Erwähnung.
Ein Vorspann informiert über die technischen Grundlagen dieser Handarbeit. Wir erfahren Wissenswertes über die verschiedenen Klöppel, Klöppelkissen, Klöppelbriefe und Garne.
Auch die historischen Hintergründe des Klöppelhandwerks, die Entstehung im 16.Jh. und die rasche Ausbreitung in ganz Europa werden erläutert. Hier finden weitere Fragen eine eindeutige Antwort: Wo und wann entstand das Klöppeln? Wie sahen die ältesten Spitzen und die ersten Klöppelkissen aus? Wer klöppelte – und für wen? Welche Rolle spielte eigentlich Barbara Uthmann?
Farbige Bilder von über 230 Spitzen in Originalgröße sowie einige Detailvergrößerungen verschaffen einen Einblick in die vielfältige Welt der Klöppelspitzen. Insgesamt sind es mehr als 300 durchweg farbige Abbildungen. Dazu kommen 30 Zeichnungen und Landkarten.